heute sprechen wir zu Ende über das Märchen Dornröschen und schauen uns noch ein zweites Märchen an: Aschenputtel. Dann hören wir einige Texte, in denen deutsche Redewendungen vorgestellt werden.
Hier findest du die Zusammenfassung und das Bild zu diesem Märchen:
Es war einmal ein junges Mädchen, deren Mutter gestorben war. Der Vater heiratete eine neue Frau mit zwei Töchtern. Die Stiefmutter behandelte Aschenputtel sehr schlecht: Sie musste alle Arbeiten im Haus übernehmen. Eines Tages kam ein Prinz in die Stadt, der ein Fest feiern wollte, das drei Tage dauern sollte und auf dem er sich eine Frau suchen wollte. Aber die Stiefmutter verbot Dornröschen zu dem Fest zu gehen. Sie streute Linsen auf den Boden, die Aschenputtel sortieren sollte. Ihr kamen Tauben zur Hilfe und Aschenputtel konnte zu dem Ball gehen. Sie tanzte mit dem Prinzen, der sich in sie verliebte. Am dritten Tag verlor sie ihren Schuh auf der Treppe. Der Prinz ließ jede Frau den Schuh anprobieren aber er passte nur Aschenputtel. Bald heirateten sie und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Das sagt man so! Redewendungen
Jemandem die Daumen drücken
http://www.dw.com/de/jemandem-die-daumen-drücken/l-19042072
Welche Erklärungen haben eine ähnliche Bedeutung?
- jemandem Glück bei etwas wünschen
- an jemanden denken, der eine schwere Aufgabe vor sich hat
- sich bei jemandem bedanken
- etwas schaffen
- hoffen, dass jemand etwas schafft
- jemanden auf etwas vorbereiten
Kann man diese Redewendung in diesen Situationen benutzen?
1. "Nächste Woche habe ich einen wichtigen Test. Ich hoffe ich bestehe ihn." - "Ich drücke dir die Daumen."
2. "Gestern hatte ich ein Bewerbungsgespräch. Drück mir die Daumen, dass ich den Job bekommen habe." - "Ich drücke dir die Daumen."
3. "Am Wochenende hatte ich Glück beim Einkaufen: Ich habe den Mantel gefunden, den ich schon lange haben wollte." - "Ich drücke dir die Daumen."
4. "Gestern ist Lena zur Welt gekommen. Sie ist das schönste Kind der Welt." - "Glückwunsch, ich drücke euch die Daumen."
Ein Auge zudrücken
http://www.dw.com/de/ein-auge-zudrücken/l-19055592
Welche Erklärungen haben eine ähnliche Bedeutung?
- seine Ruhe haben wollen
- jemandem einen Fehler nicht übel nehmen
- jemandem böse sein
- sich entschuldigen
- jemanden nicht für etwas bestrafen, obwohl man es müsste
- nichts sehen
Kann man diese Redewendung in diesen Situationen benutzen?
1. Der Polizist hält einen Fußgänger an, weil er über die rote Ampel gegangen ist. Der Fußgänger verspricht, nie wieder über die rote Ampel zu gehen, und der Polizist verzichtet auf eine Strafe. Der Polizist hat ein Auge zugedrückt.
2. Das Kind hat heimlich viele Bonbons gegessen, obwohl die Mutter es verboten hatte. Sie ist schockiert und erklärt dem Kind, dass so viele Bonbons nicht gut sind. Diesmal will die Mutter das Kind nicht bestrafen, aber es muss versprechen, dass es das letzte Mal war. Die Mutter hat ein Auge zugedrückt.
3. Kurt hat seine Hausaufgaben zum vierten Mal in dieser Woche nicht gemacht. Die Lehrerin ist ziemlich sauer, und das hat Konsequenzen: Kurt muss nachsitzen und alle Hausaufgaben nachholen. Die Lehrerin hat ein Auge zugedrückt.

No comments:
Post a Comment